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Titelgrafik mit dem Text „Ich hab diese App gefunden und sie ist fantastisch“ und Pfeilen, die auf die Noteastic-Werkzeugleiste zeigen
Lukas Koinig

Ich hab die beste handschriftliche Notizapp zum Studieren gefunden. Und es ist nicht OneNote!


Warum ist es so schwer, eine gute App zu finden!?

Ich weiß nicht, ob es an mir oder an der Welt liegt, aber ich musste jahrelang suchen, bis ich endlich die Notiz-App gefunden habe, die ich mittlerweile liebe. Ich bin Student und habe ein Microsoft Surface mit Touchscreen und Stift. Ich dachte, das ist ein super Gerät, weil, CRAZY, ich kann auf demselben Laptop Aufsätze schreiben UND handschriftliche Notizen machen… Wie cool ist das denn bitte!? Naja, am Ende musste ich mich durch 10 Apps für handschriftliche Notizen durchprobieren, bis ich endlich die eine gefunden habe, die wirklich zu mir passt. Und meine Ansprüche sind eigentlich simpel: Fokus auf handschriftliche Notizen, einfaches Arbeiten mit PDFs und eine Bibliothek, um alles zu organisieren. Jetzt habe ich eine App gefunden, die für mich funktioniert, und das macht mich ehrlicherweise zum glücklichsten Studenten, der ich je war.

Was ich von einer Notiz-App brauche

Fokus auf Handschrift

Ich will meine Notizen per Hand machen. Das ist für mich ein Muss. Ich kann mich viel leichter konzentrieren, verstehe Dinge besser und lerne und behalte Wissen einfach leichter, wenn ich Sachen mit der Hand schreibe. Also sollte die Notiz-App, die ich verwende, genau darauf ausgelegt sein. Pure handschriftliche Notizen. Und ich brauche keine crazy KI-Funktionen, die mir 3 + 2 ausrechnen.

So mag ich es. Pure handschriftliche Notizen.

Mir sind flüssige Workflows und intuitive Werkzeuge wichtig, die das eigentliche Schreiben leichter machen. Ich will zwischen Farben wählen, Sachen verschieben und hin und wieder ein gerades Rechteck zeichnen. Und das alles soll mit einem flüssiges Schreibgefühl verpackt sein, das meine Schrift nicht so aussehen lässt, als würde ich gerade in die Unterstufe kommen. Im Grunde will ich eine App, die voll und ganz auf Handschrift ausgelegt ist.

Umgang mit PDFs

Unkomplizierte PDF-Workflows

Das Nächste sind PDFs. Ich bin Student, und für jeden Kurs, den ich habe, habe ich rund 10 PDFs, mit denen ich arbeiten muss. Von Vorlesungsfolien zum Beschriften, über Papers zum Lesen und Markieren, bis hin zu Übungsklausuren zum Ausfüllen und späteren Auswerten von Fehlern. Ich bin also wirklich auf saubere PDF-Importe und stabile PDF-Handhabung angewiesen. Und wenn ich Notizen mit Freunden teilen will, dann am liebsten, indem ich sie einfach als PDF exportiere.

Bibliothek

Eine simple Bibliothek

Außerdem brauche ich eine Bibliothek, um all meine Materialien zu organisieren. Ein Kurs umfasst oft mehrere Notizbücher, und es ist für mich absolut notwendig, eine Ordnerstruktur zu haben, um meine Notizen zu sortieren und wiederzufinden. Ohne eine Bibliothek irgendeiner Art würde ich sofort untergehen. Und ich habe in dieser Hinsicht auch keine außerweltlichen Ansprüche. Ich will einfach eine Bibliothek, in der ich Notizbücher in Ordner legen kann, sie passend benennen kann und vielleicht sogar farblich kennzeichnen kann. Das ist das Mindeste, das ich brauche, um den Überblick zu behalten.

Touch-Bedienung

Leicht zu treffende Touch-Flächen

Und was ich herausgefunden habe: Eine gute Touch-Oberfläche ist mir super wichtig. Wenn ich meinen Laptop im Schreibmodus verwende, habe ich keine Tastatur und keine Maus, also navigiere ich mit meinen Fingern und meinem Stift. Ich hätte nie daran gedacht, aber Buttons müssen doppelt so groß sein wie normale, damit man sie nicht aus Versehen verfehlt. Wenn eine App nicht für Touch gemacht ist, wird es schnell anstrengend, Sachen zu treffen, weil ein Finger eben nicht so präzise ist wie ein Mauszeiger. Und ich will, dass die App, die ich für handschriftliche Notizen verwende, genau das berücksichtigt!

Welche Apps ich verwendet habe

Mit diesen vier simplen Punkten im Hinterkopf habe ich angefangen, ein paar Apps auszuprobieren. Ich will dir ein bisschen darüber erzählen, welche Apps ich mir angeschaut habe und was mich am Ende dazu gebracht hat, ihnen wieder den Rücken zuzukehren.

OneNote

OneNote schien die logische erste Wahl, als ich angefangen habe, auf meinem Surface handschriftliche Notizen zu machen. Aber ich habe schnell gemerkt, dass es nicht die richtige App für mich ist. OneNote ist riesig, und du kannst tausend Dinge damit machen. Doch bevor ich überhaupt eine dieser super speziellen Funktionen ausprobieren konnte, war ich schon von den grundlegendsten Sachen ziemlich enttäuscht. Erstens: Wer um alles in der Welt fand, dass es eine gute Idee ist, PDFs auf einen Infinite Canvas zu packen? Anfangs dachte ich noch “Okay, cool, ich kann meine Notizen neben das PDF machen”, doch dieser Gedanke brach schnell zusammen, als ich versucht habe, meine Notizen wieder zu exportieren. Die Seiten waren riesig, und meine Notizen waren abgeschnitten. Es war mir wirklich peinlich, meine Notizen so zu teilen.

OneNote

Das Nächste ist, dass OneNote für mich einfach zu viel ist. Der Reiter “Zeichnen” ist nur einer von 7 anderen… Ich weiß nicht, wofür ich den Rest brauche, aber er nimmt Platz weg! Ich bin auch kein Fan davon, dass die Seitenleiste die einzige Möglichkeit ist, meine Notizen zu organisieren. Ich weiß nicht genau, woran es liegt, aber es fühlt sich für mich falsch an. Ich will Ordner und Notizbücher in einem Raster sehen, nicht ständig nur ein kleines Bibliotheks-Panel. Die Oberfläche ist auch absolut nicht für Touch gemacht, also habe ich nach ein paar Versuchen beschlossen, mir ein anderes Programm zu suchen.

Inkodo

Nachdem ich mir mehrere andere Apps angeschaut habe, bin ich auf Inkodo gestoßen. Ich war froh, eine App zu finden, die zumindest versucht, die Notiz-Experience zu liefern, nach der ich gesucht habe. Optisch macht Inkodo nicht viel her, aber ich war froh, eine App entdeckt zu haben, die auf Handschrift ausgelegt ist und eine Bibliothek sowie bessere PDF-Unterstützung als OneNote bietet.

Inkodo

Die App hat zwar grundsätzlich funktioniert, aber es war keine Freude sie zu verwenden. Das Arbeiten mit PDFs war auch recht mühsam, denn das Importieren und Exportieren hat teilweise ewig gedauert. Das Schreiberlebnis war okay, aber Sachen wie das Auswählen und Verschieben von Elementen, Zeichnen von Formen oder das Speichern von Farbpaletten waren doch recht anstrengend. Trotzdem habe ich mich mit Inkodo zufriedengegeben, bis etwas Besseres aufgetaucht ist. Im Endeffekt bin ich ziemlich dankbar, dass ich Inkodo als Übergangslösung zu OneNote hatte.

Noteastic

Noteastic

Und dann habe ich die richtige App gefunden! …oder besser gesagt, ich habe sie gemacht ;). Ich habe all die verfehlten Erwartungen und Enttäuschungen genommen und beschlossen, die Sache selbst in die Hand zu nehmen, zusammen mit einem guten Freund von mir. Und mit aller Objektivität, zu der ich noch fähig bin, glaube ich, dass Noteastic die beste App für handschriftliche Notizen auf Windows ist. Ich würde mich bei der Notiz-App, die ich selbst jeden Tag verwende, nicht anlügen. All die Kritikpunkte, auf die ich in anderen Apps gestoßen bin, wurden zum Fundament, auf dem wir Noteastic aufgebaut haben. Und jetzt kann ich dir davon erzählen, was ich am Arbeiten mit Noteastic im Kontrast zu allen anderen Apps davor so genieße.

Was ich an Noteastic genieße

Die App ist für handschriftliche Notizen gemacht. Das ist das Wichtigste. Die ganze App ist um das simple Konzept gebaut, Elemente wie Striche, Textmarker oder Formen auf eine Seite zu bringen. Kein Herumgetue und keine unnötigen Funktionen, die über die ganze App verstreut sind. Wir haben uns auch massiv damit beschäftigt, PDFs so gut wie möglich zu handhaben, und ich bin mit der Leistung von Noteastic in dieser Hinsicht sehr zufrieden. Meine Anforderungen haben sich nicht geändert. Ich muss immer noch ständig dutzende PDFs verarbeiten. Die Bibliothek ist eine klare, separate Seite mit Ordnern und Büchern, die man farblich kennzeichnen kann. Das ist mir immer noch unglaublich wichtig, wenn man bedenkt, dass ich allein von der Uni Notizen und PDFs von rund 30 Kursen in meiner Bibliothek habe!

Für Windows gemacht

Noteastic auf Windows. Nur auf Windows.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist, dass Noteastic für Windows GEMACHT ist. Anders als andere Apps, die billig versucht haben, ihre iOS-Version auf Windows zu migrieren, haben wir uns entschieden, die Windows-Plattform zu unserem Zuhause zu machen. Man spürt das in der gesamten App. Am deutlichsten zeigt sich das im Schreiberlebnis. Noteastic hat sehr niedrige Latenz beim Schreiben, was bedeutet, dass der Stiftstrich immer direkt aus deiner Stiftspitze kommt, egal wie schnell du über den Bildschirm fährst. Das ist unter Notiz-Apps keine Selbstverständlichkeit, und es ist fantastisch. Und genau das ist das Gefühl, das ich immer beneidet habe, wenn ich zum Beispiel Apps auf iPads benutzt habe. Auf diesen Geräten ist einfach alles so sauber und leicht zu bedienen, und wir haben es geschafft, genau dasselbe Feeling in Noteastic zu erreichen.

Ästhetisches App-Design

Ich verwende Noteastic auch deshalb so gerne, weil es einfach schön und simpel ist. Ich habe immer versucht, die App so leicht und intuitiv wie möglich zu halten. Ich bin nämlich überzeugt, dass eine Notiz-App dich in erster Linie konzentriert arbeiten lassen sollte und dir nicht mit zig Funktionen, die du gerade nicht brauchst, die Sicht verstellen sollte.

Das ist ein Upgrade gegenüber OneNote und Inkodo

Das macht das ganze Erlebnis mit Noteastic wunderbar flüssig. Ich glaube, dass Apps ästhetisch ansprechend sein müssen, damit man sie gerne benutzt. Und das schlichte Design von Noteastic liefert genau das. Warum kompliziert machen, wenn es auch einfach geht?

Die Bibliothek

Noteastic hat eine eigene Bibliotheksseite, um Notizbücher zu sortieren und zu organisieren und Ordner oder Bücher genau dort anzulegen, wo du sie brauchst. Das ist für mich absolut notwendig und hilft mir, Notizen wiederzufinden, die ich teilweise Jahre davor geschrieben habe. Ich pflege Ordner für meine Vorlesungen, Persönliches und die Arbeit. Alles ist sauber organisiert, sodass ich schnell die Notizbücher finde, die ich brauche, und überall dort Notizen hinzufügen kann, wo es nötig ist.

Ein Uni-Kursordner in meiner Noteastic-Bibliothek

Ich glaube, die Bibliothek macht den Unterschied zwischen einer rudimentären Notizapp für kleine, spontane Notizen und einer Notizapp, die als Knowledge-Base und echter Tresor für Gedanken dient. Die Gedanken, die ich in Noteastic festhalte, sind wertvoll, und ich will sie für die kommenden Jahre in einer App aufbewahren, der ich vertraue.

Wenn du neugierig bist, wie ich persönlich meine Notizen organisiere, findest du meinen Workflow in einem anderen Blog, den ich zu diesem Thema geschrieben habe!

Arbeit mit PDFs

Textmarker und Notizen auf einem PDF

Noteastic funktioniert fantastisch mit PDFs. Und ich liebe es. Mein Workflow ist jetzt simpel: Ich ziehe einfach das PDF, das ich bearbeiten muss, in die App und fange an, Notizen darauf zu machen. Das ist genau das, was ich wollte und gebraucht habe, und es funktioniert tadellos. Dokumente durchzulesen und nebenbei zu markieren ist zu einer einfachen Aufgabe geworden. Auch das Beschriften von Folien während der Vorlesung ist plötzlich super einfach geworden und hilft mir enorm beim Lernen. Wenn ich meine Zusammenfassungen schreibe, gehe ich einfach zurück zu den Notizen, die ich auf den Folien gemacht habe, und sammle alle relevanten Informationen in einem zentralen Dokument. Genau diese Leichtigkeit in der Arbeitsweise hat mir in anderen Apps gefehlt.

Touch-Bedienbarkeit

Drehen und Skalieren mit zwei Fingern

Was ich auch sehr genieße, ist, dass ich Noteastic vollkommen einfach mit meinen Fingern und meinem Stift bedienen kann. Knöpfe sind groß genug, dass ich mich nicht verklicke. Objekte auszuwählen und zu verschieben ist einfach, einfach mit dem Lasso einkreisen und dann mit dem Finger herumziehen. Etwas zu vergrößern ist eine simple Zwick-Geste mit zwei Fingern. Das ist ein Maß an Touch-Freundlichkeit, das ich in keiner anderen App gesehen habe, und ich bin wirklich froh, dass Noteastic in diesem Aspekt abliefert.

Endlich schöpfen 2-in-1-Laptops ihr Potenzial aus

Letzten Endes glaube ich, dass Noteastic endlich das Potenzial in meinem Touch-Laptop zum Vorschein gebracht hat, das ich damals gesehen habe. Ich habe mich früher schon manchmal gefragt, ob es nicht besser gewesen wäre, mir einfach einen billigen Laptop und ein iPad zu kaufen. Der Laptop zum Tippen, das iPad zum Schreiben. Aber heute kann ich mit voller Überzeugung sagen: Nein! Mir hat nur die richtige App gefehlt. Ich hoffe, dass auch du die Notizapp findest, die zu dir passt. Und wenn deine Wahl auf Noteastic fällt, heiße ich dich herzlich willkommen an Bord. 😉

-Lukas
Co-Founder und Geschäftsführer von Noteastic

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